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Aktuell gültig: CoronaSchVO ab 19. Oktober 2021

Was sollte im Umgang mit den eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bedacht werden?

Nicht immunisierte Beschäftigte, die mindestens fünf Werktage hintereinander aufgrund von Urlaub und vergleichbaren Dienst- oder Arbeitsbefreiungen nicht gearbeitet haben, müssen am ersten Arbeitstag nach dieser Arbeitsunterbrechung dem Arbeitgeber einen Negativtestnachweis (Bürgertestung oder Einrichtungstestung nach § 3 und §§ 5 ff. der Corona-Test-und- Quarantäneverordnung beziehungsweise höchstens 48 Stunden zurückliegende Einreisetestung gemäß § 5 der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 30. Juli 2021 (BAnz AT 30.07.2021 V1) in der jeweils geltenden Fassung) vorlegen oder vor oder bei Beginn der Arbeitsaufnahme am ersten Arbeitstag einen dokumentierten beaufsichtigten Test im Rahmen der Beschäftigtentestung nach § 4 der Corona-Test-und-Quarantäneverordnung durchführen; Absatz 5 Satz 3 gilt entsprechend. (§ 4 Abs. 7 CoronaSchVO).

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind Ihre wichtigste Ressource für die Gewährleistung eines kontinuierlichen und harmonischen Besuches. Geben Sie Ihnen ausreichend Wertschätzung! Der Gästekontakt ist mit Risiken verbunden und in der Kommunikation besonders schwierig.

Sprechen Sie nach jedem Tag, am besten auch zwischendurch, mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, ob die Maßnahmen verstanden und die Abläufe akzeptiert werden. Eventuell müssen Sie nachsteuern. Und denken Sie an die stetige Kommunikation.

Wie können wir unser Personal schützen?

Sorgen Sie für Sicherheit Ihres Personals an der Kasse. Offene Kassenbereiche benötigen einen Schutz aus Plexiglas. 

Halten Sie ausreichende Mengen der vorgeschriebenen Schutzmasken und Handschuhe für Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor.

Personen, die zur Risikogruppe gehören, dürfen keinen Kontakt zu Gästen haben. Das gilt auch bei Fremdfirmen.

Was sollte bei der Personalplanung beachtet werden?

Sie brauchen vermutlich mehr Personal als bisher zur Unterstützung an der Kasse und zur Beaufsichtigung.

Wenn Sie keine zusätzlichen finanziellen Mittel für Zusatzpersonal haben und keine Freiwilligen, die Sie dabei unterstützen, reduzieren Sie die Öffnungszeiten bzw. –tage und/oder die geöffneten Räume.

Schulen Sie Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit der Situation. Sprechen Sie insbesondere über das Hausrecht und definieren Sie Meldeketten, wenn es Personen in Ihrem Museum gibt, die sich weigern, den Anweisungen des Personals Folge zu leisten.