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Aktuell gültig: CoronaSchVO ab 15. September 2021

Kommunikations-Maßnahmen

Was sollten Gäste vor einem Besuch wissen?

  • Veranstaltungen in Innenräumen (ggf. Vorträge, Konzerte, buchbare Programme und Führungen oder vergleichbare Angebote – vgl. § 2 Abs. 9 CoronaSchVO) dürfen nur von immunisierten oder getesteten Personen besucht werden (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 CoronaSchVO); die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu kontrollieren (§ 4 Abs. 5 CoronaSchVO). Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt (§ 2 Abs. 8 CoronaSchVO).
     
  • Großveranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Teilnehmenden dürfen nur von immunisierten oder getesteten Personen besucht werden (§ 4 Abs. 2 Nr. 2 CoronaSchVO); die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu kontrollieren (§ 4 Abs. 5 CoronaSchVO). Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt (§ 2 Abs. 8 CoronaSchVO).


Informieren Sie genau über veränderte Abläufe, Verhaltensregeln und Erwartungen. Sagen Sie auch, was künftig nicht möglich sein wird. So beugen Sie Unzufriedenheit vor. Serviceketten, die im touristischen Bereich üblich sind, helfen dabei. Stellen Sie sich dafür den idealtypischen Ablauf eines Museumsbesuches vor. Überlegen sie, welche regulären Dienstleistungen Ihres Hauses ein Gast in Anspruch nimmt und wie er oder sie im Detail mit dem Museum in Kontakt tritt. Alle Abweichungen vom bisherigen Museumsbesuch sollten Sie auf der Website, über Social-Media oder Pressemitteilungen kommunizieren.

Gibt es weitere Möglichkeiten, Gäste anzusprechen?

Wenn Sie die Möglichkeit haben, schreiben Sie einen Blog zu den Erfahrungen mit der neuen Situation. Dies kann auch eine Aufgabe für Volontärinnen oder Volontäre sein. Das kann auch von der Presse aufgenommen werden.

Überlegen Sie, ob Sie spezielle Öffnungszeiten/Tage für besondere Risikogruppen (Senioren 60 plus oder Menschen mit Behinderungen) anbieten möchten und dies auch leisten können. Versuchen Sie, Bindungen zu besonderen Zielgruppen nicht ganz abreißen zu lassen!

Auch digitale Vermittlungsformate können eine Möglichkeit sein, mit ihren Besucherinnen und Besuchern in Kontakt zu bleiben. Das LWL-Medienzentrum für Westfalen hat eine Anleitung zur Videoproduktion mit dem Smartphone erstellt, in der Sie Hinweise zur Umsetzung finden:

Wie und worüber sollten die Gäste vor Ort informiert werden?

Sie müssen Ihren Gästen durch Informationstafeln o.ä. gut sichtbare und verständliche Informationen zum infektionsschutzgerechten Verhalten geben (§ 4 Abs. 1 CoronaSchVO).

Händigen Sie Gästen mit dem Ticket zur Erinnerung noch einmal die wichtigsten Regeln aus. Das kann natürlich ein gestaltetes Merkblatt oder ein Flyer sein, das kann aber auch eine einfache Kopie sein.

Platzieren Sie ein Plakat, das über Hygienemaßnahmen informiert, gut sichtbar vor dem Museum. Sie bereiten Ihre Gäste damit gedanklich noch einmal vor.

Wir haben Muster für Sie vorbereitet:

Hygiene-Plakat (Stand: März 2021)

 

Wie sollte sich das Personal gegenüber den Gästen verhalten?

Ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sollten Gäste trotz aller Beschränkungen herzlich willkommen heißen und ihnen das Gefühl geben, dass alles gut vorbereitet ist. Sie sollten trotzdem um Verständnis für Einschränkungen bitten, z.B. für Warteschlangen.

Ergänzen und verändern Sie ggf. die Hausordnung bzw. die AGB. Es muss deutlich werden, dass Ihr Personal die Befugnis hat, Besucherinnen und Besucher abzuweisen oder zum Verlassen aufzufordern, wenn sie sich nicht an die Regeln halten.