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Aktuell gültig: CoronaSchVO ab 19. Oktober 2021

Allgemeine Informationen

Gibt es offizielle Regelungen für Kultureinrichtungen in NRW?

Nach dem Infektionsschutzgesetz ist das nordrhein-westfälische Gesundheitsministerium zuständig, wenn es darum geht, Maßnahmen des Gesundheitsschutzes landesweit anzuordnen. Es erlässt die maßgebliche Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO). Dazu können Verordnungen und Allgemeinverfügungen kommen, aber auch Erlasse, die über die fünf Bezirksregierungen an die Kommunen weitergeleitet werden.
Bitte beachten Sie, dass diese Regelungen regelmäßig angepasst werden und von der aktuellen Infektionssituation abhängig sind.

Von den ab dem 19. Oktober 2021 geltenden Regelungen der Coronaschutzverordnung und der Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzregeln“ sind für Museen und Gedenkstätten besonders relevant:

  • Einhaltung der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaSchVO); Kinder bis zum Schuleintritt sind ausgenommen; Kinder bis 13 Jahre, die aufgrund der Passform keine medizinische Maske tragen können, haben ersatzweise eine Alltagsmaske zu tragen (§ 3 Abs. 3 CoronaSchVO).
    Auch im Freien wird das Tragen einer Maske empfohlen, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann, insbesondere in Warteschlangen und Anstellbereichen sowie unmittelbar an Verkaufsständen, Kassenbereichen oder ähnlichen Dienstleistungsschaltern (§ 2 Abs. 1 CoronaSchVO).
     
  • Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl von Gelegenheiten zum Händewaschen bzw. zur Händehygiene (Nr. II.1.a Anlage)
     
  • regelmäßige infektionsschutzgerechte Reinigung aller Kontaktflächen und Sanitärbereiche in Intervallen, die den besonderen Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung tragen (Nr. II.1.b Anlage)
     
  • gut sichtbare und verständlichenformationen zum I infektionsschutzgerechten Verhalten durch Informationstafeln o.ä. (Nr. II.1.f Anlage)
     
  • Sicherstellung einer dauerhaften oder mindestens regelmäßigen Durchlüftung mit kurzen Lüftungsintervallen in den für das Publikum zugänglichen geschlossenen Räumen (Nr. II.1. Anlage)
     
  • Veranstaltungen in Innenräumen (ggf. Vorträge, Konzerte, buchbare Programme und Führungen oder vergleichbare Angebote – vgl. § 2 Abs. 9 CoronaSchVO) dürfen nur von immunisierten oder getesteten Personen besucht werden (§ 4 Abs. 2 Nr. 1 CoronaSchVO); die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu kontrollieren (§ 4 Abs. 5 CoronaSchVO). Schülerinnen und Schüler gelten außerhalb der Ferienzeiten (11.-24. Oktober) aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt (§ 2 Abs. 8 CoronaSchVO).
     
  • Großveranstaltungen im Freien mit mehr als 2.500 Teilnehmenden dürfen nur von immunisierten oder getesteten Personen besucht werden (§ 4 Abs. 2 Nr. 2 CoronaSchVO); die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu kontrollieren (§ 4 Abs. 5 CoronaSchVO). Schülerinnen und Schüler gelten gelten außerhalb der Ferienzeiten (11.-24. Oktober) aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt (§ 2 Abs. 8 CoronaSchVO).
     
  • gastronomische Angebote in Innenräumen dürfen nur von immunisierten oder getesteten Personen genutzt werden (§ 4 Abs. 2 Nr. 5 CoronaSchVO); die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu kontrollieren (§ 4 Abs. 5 CoronaSchVO). Schülerinnen und Schüler gelten außerhalb der Ferienzeiten (11.-24. Oktober) aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt (§ 2 Abs. 8 CoronaSchVO).

Was ist mit der Gastronomie in Museen?

  • gastronomische Angebote in Innenräumen dürfen nur von immunisierten oder getesteten Personen genutzt werden (§ 4 Abs. 2 Nr. 5 CoronaSchVO); die Nachweise einer Immunisierung oder Testung sind beim Zutritt zu kontrollieren (§ 4 Abs. 5 CoronaSchVO). Schülerinnen und Schüler gelten aufgrund ihrer Teilnahme an den verbindlichen Schultestungen als getestete Personen. Kinder bis zum Schuleintritt sind ohne Vornahme eines Coronatests getesteten Personen gleichgestellt (§ 2 Abs. 8 CoronaSchVO).
     
  • von der Einhaltung der Verpflichtung zum Tragen einer medizinischen Maske in Innenräumen (§ 3 Abs. 1 Nr. 2 CoronaSchVO) kann abgewichen werden in gastronomischen Einrichtungen an festen Sitz- oder Stehplätzen (§ 3 Abs. 2 Nr. 5 CoronaSchVO).
     
  • Beim Betrieb von gastronomischen Einrichtungen wird empfohlen, zwischen den Tischen einen Abstand von 1,5 Metern einzuhalten oder eine bauliche Abtrennung anzubringen (Nr. II.2. Anlage).

Was ist mit Museumsshops?

Es gibt keine besonderen Regelungen über die allgemeinen Regeln hinaus.